Texte. Beobachtungen. Zeit.

Ombra Celeste Magazin

Beleuchtete Backstuben-Seitentür bei Nacht, warmes Licht und Dampf dringen nach draußen, dunkle leere Straße

Der Duft an der Seitentür

Ein Duft von warmem Brot um vier Uhr morgens, geteilt zwischen einer durchfeierten Nacht und einem Bäcker, für den es nur eine von vielen Chargen ist.

Der Duft an der Seitentür

Ein Duft von warmem Brot um vier Uhr morgens, geteilt zwischen einer durchfeierten Nacht und einem Bäcker, für den es nur eine von vielen Chargen ist.

Ruhige Sitzkante aus hellem Stein im frühen Abendlicht, seitlich aufgenommen. Weiches, diffuses Licht legt einen langen Schatten über den Boden. Keine Nutzung, keine Menschen, keine Bewegung

Bleiben

An einer namenlosen Mauer am Kanal bleibt jemand sitzen, ohne zu wissen warum, bis das Licht fast verschwunden ist.

Bleiben

An einer namenlosen Mauer am Kanal bleibt jemand sitzen, ohne zu wissen warum, bis das Licht fast verschwunden ist.

Breite, leere Außentreppe aus hellem Beton, frontal gesehen. Spätes, warmes Nachmittagslicht fällt flach über die Stufen und bildet ruhige, weiche Schatten in den Trittflächen.

Späte Stunden

Fünf Augustabende, an denen niemand mehr abräumt, gießt oder aufräumt, weil nichts mehr drängt.

Späte Stunden

Fünf Augustabende, an denen niemand mehr abräumt, gießt oder aufräumt, weil nichts mehr drängt.

Rattan-Stühle im Gegenlicht auf einer Terrasse am Bodensee, zwei Silhouetten am Tisch im Hintergrund, schimmerndes Wasser

Der Blick, der mitgereist ist.

Was ein paar Tage am Comer See mit dem Blick machen, wenn man ihn plötzlich am Bodensee wiederfindet.

Der Blick, der mitgereist ist.

Was ein paar Tage am Comer See mit dem Blick machen, wenn man ihn plötzlich am Bodensee wiederfindet.

Massive, frontal aufgenommene Beton- bzw. Steinwand im hohen Mittagslicht, flächig und nahezu schattenlos. Die Oberfläche wirkt matt und leicht ausgewaschen, Hitze ist spürbar.

Stehende Gegenwart

Ein alter Apfelbaum, ein stiller Augustnachmittag, Fallobst und träges Wespensummen – und eine Bank, auf der schon ein Kind vor zwanzig Jahren saß.

Stehende Gegenwart

Ein alter Apfelbaum, ein stiller Augustnachmittag, Fallobst und träges Wespensummen – und eine Bank, auf der schon ein Kind vor zwanzig Jahren saß.

Leere venezianische Gasse im Abendlicht — alte Steinfassaden, Blumenkästen an den Fenstern, warmes goldenes Gegenlicht am Ende der Gasse

Sedici Venezia – Wie ein Ort zu einem Duft wird

Manche Orte setzen sich fest, bevor man verstanden hat, was geschehen ist. Venedig war so ein Ort. Und Jahre später wurde daraus ein Duft.

Sedici Venezia – Wie ein Ort zu einem Duft wird

Manche Orte setzen sich fest, bevor man verstanden hat, was geschehen ist. Venedig war so ein Ort. Und Jahre später wurde daraus ein Duft.